Die EU kurz vor dem Zusammenbruch

Das Parlament der EU (ein Witz für sich) hat beschlossen, gegen die russischen Medien vorzugehen, da sie nicht die westliche Schilderung der Geschehnisse nacherzählen und keine generelle Pro-EU-Perspektive verbreiten, so wie die westlichen Lügenmedien es tun. Diese andere Sichtweise und alternative Nachrichtenquelle hat das EU-Parlament auf Vorschlag der polnischen Abgeordneten Anna Fotyga als „staatlich russische Propaganda“ abgestempelt, die man bekämpfen muss. Von den 691 Parlamentariern waren 304 dafür, 179 dagegen und 208 haben sich der Stimme enthalten.

Das groteske an diesem Beschluss ist, die russischen Medien werden in einem Satz mit der Propaganda des sogenannten Islamischen Staat genannt. Die Berichte der russischen Medien werden auf die gleich Stufe gestellt wie die Videos der ISIS, welche fürchterliche Szenen von Massenexekutionen mit Erschiessungen und Kopfabschneiden zeigen.

Was sagt uns diese Verleumdung und Zensurmassnahme? Das Selbstvertrauen der EU-Führung steht auf so schwachen Füssen, sie hat Angst vor den russischen Medien wie RT und Sputnik und will sie deshalb verbieten oder wenigstens in der journalistischen Arbeit behindern.

Russlands Präsident Putin hat die Doppelmoral dieser Massnahme aufgezeigt und alle daran erinnert, wie die EU regelmässig Russland über Demokratie und Meinungsfreiheit „belehrt“ und den angeblichen Mangel davon kritisiert, selber aber alles tut, um in der EU die Demokratie und die Meinungsfreiheit zu unterdrücken.

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